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Rechtliche Angaben

Nutzungsbedingungen

Stand: 7. September 2026

Linux-Diagnose

Der Dienst umfasst neben Windows auch einen getrennten Linux-Diagnoseweg. Endanwender dürfen das erzeugte Bash-Skript nur auf Systemen ausführen, zu deren Untersuchung sie berechtigt sind. Das Skript darf nicht als root oder mit sudo gestartet werden. Die Auswahl der Prüfungen und Ziele bestimmt den Umfang der übermittelten Diagnosedaten.

Geltungsbereich

Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung von admin-tools durch Kunden und Endanwender. Entgegenstehende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

Begriffsdefinitionen

Anbieter ist Andre Melsbach, Hasenhof 7A, 24963 Tarp, Deutschland. Kunde ist die natürliche oder juristische Person, die den Dienst nutzt oder für ihre Organisation ein Benutzerkonto führt. Endanwender ist eine Person, die ein von admin-tools bereitgestelltes Diagnosewerkzeug auf einem unterstützten Windows- oder Linux-System ausführt. Dienst ist die Webanwendung einschließlich Erzeugung von Diagnosewerkzeugen, Upload und Auswertung. Diagnose ist die vom Endanwender gestartete Abfrage ausgewählter System-, Netzwerk- oder WLAN-Daten. Diagnosedaten sind das dabei erzeugte Log, daraus abgeleitete strukturierte Werte und zugehörige technische Metadaten. Diagnosewerkzeug bezeichnet je nach Betriebssystem eine Windows-Batchdatei oder ein Linux-Bash-Skript, das ausgewählte Befehle ausführt und das Log lokal speichert oder übermittelt.

Gegenstand des Dienstes

admin-tools ermöglicht die Auswahl bestimmter Prüfungen und Ziele, die Erzeugung eines passenden Windows- oder Linux-Diagnosewerkzeugs, die manuelle oder automatische Übermittlung eines Logs sowie die strukturierte Darstellung der eingegangenen Daten. Der Dienst ersetzt keine individuelle IT-Sicherheitsprüfung, Fehlerbehebung oder fachliche Beratung.

Registrierung und Benutzerkonto

Für bestimmte Funktionen ist ein Benutzerkonto mit Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort erforderlich. Die E-Mail-Adresse muss bestätigt werden. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Der Kunde muss den Anbieter unverzüglich informieren, wenn ein unbefugter Zugriff vermutet wird.

Zulässige Nutzung

Der Dienst darf zur technischen Untersuchung unterstützter Windows- und Linux-Systeme, Netzwerke und WLAN-Umgebungen sowie zur anschließenden Auswertung der dabei erzeugten Daten genutzt werden. Die Nutzung muss im Einklang mit geltendem Recht, diesen Bedingungen und den Rechten betroffener Personen erfolgen.

Verantwortung des Kunden für die Berechtigung zur Diagnose

Der Kunde darf eine Diagnose nur auf Systemen veranlassen oder unterstützen, für deren Untersuchung er selbst berechtigt ist oder eine entsprechende Einwilligung beziehungsweise Weisung des Berechtigten besitzt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, Endanwender vor der Ausführung angemessen zu informieren und erforderliche Einwilligungen, Weisungen und internen Freigaben einzuholen.

Verwendung der erzeugten Diagnosewerkzeuge

Das erzeugte Windows- oder Linux-Diagnosewerkzeug führt die bei seiner Erzeugung ausgewählten Prüfungen und Ziele im vorgesehenen technischen Ablauf aus. Es enthält technische Ablaufbestandteile wie Tokenverarbeitung, eine temporäre Logdatei sowie Status- und Fehlerbehandlung. Das jeweilige Werkzeug soll vor Weitergabe und Ausführung geprüft werden. Automatische Übermittlung erfolgt per HTTPS; bei einem fehlgeschlagenen Upload kann das Log lokal verbleiben.

Interne Nutzung und IT-Dienstleistungen

Die Nutzung und Weitergabe eines erzeugten Windows- oder Linux-Diagnosewerkzeugs innerhalb der eigenen Organisation oder im Rahmen autorisierter IT-Dienstleistungen ist zulässig, sofern die erforderliche Berechtigung zur Diagnose besteht. Die Empfänger sind über Zweck, ausgeführte Prüfungen und eine mögliche Übermittlung des Logs zu informieren; erforderliche datenschutzrechtliche Vereinbarungen bleiben Voraussetzung.

Verbotene Nutzung

Untersagt ist insbesondere die Nutzung ohne erforderliche Berechtigung, die Umgehung von Zugriffs- oder Schutzmechanismen, die Übermittlung rechtswidriger oder schädlicher Inhalte, die Nutzung zur Überwachung ohne Rechtsgrundlage, die missbräuchliche Weitergabe von Zugangsdaten und die Nutzung zur Beeinträchtigung des Dienstes oder fremder Systeme.

Schutz vor missbräuchlicher oder automatisierter Nutzung

Der Anbieter darf zum Schutz des Dienstes technische Begrenzungen, Token, Ablaufzeiten, Uploadlimits und Sperren einsetzen. Eine Batchdatei darf nicht dazu verwendet werden, den Dienst durch massenhafte, unkontrollierte oder automatisierte Anfragen zu beeinträchtigen. Die vorhandenen Schutzmaßnahmen stellen keine Zusicherung dar, dass jeder Missbrauch verhindert oder erkannt wird.

Technische Grenzen und Verfügbarkeit

Die Ergebnisse hängen von Windows-Version, Sprache, Codepage, installierten Komponenten, Berechtigungen, Netzwerkumgebung und der gewählten Konfiguration ab. Einzelne Befehle können unvollständige oder nicht auswertbare Ergebnisse liefern. Der Anbieter bemüht sich um einen funktionsfähigen Betrieb, schuldet aber keine ununterbrochene Verfügbarkeit oder fehlerfreie Auswertung.

Speicherung und Löschung von Diagnosedaten

Diagnosedaten werden nach dem Eingang gespeichert und können als Rohlog sowie in strukturierten Tabellen vorliegen. Für hochgeladene Demo-Diagnosedaten gilt eine Aufbewahrungsfrist von 7 Tagen ab Upload; die Löschung erfolgt beim nächsten serverseitigen Bereinigungslauf nach Fristablauf. Die öffentliche Beispielauswertung verwendet statische, frei erfundene Beispieldaten und unterliegt dieser Upload-Löschfrist nicht. Registrierte Kunden können die Aufbewahrung in den Profileinstellungen innerhalb des dort angegebenen Bereichs festlegen; die Anwendung verwendet standardmäßig 90 Tage und erlaubt derzeit höchstens 300 Tage. Einzelne Auswertungen können außerdem manuell gelöscht werden. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

Geistiges Eigentum

Die Webanwendung, ihre Gestaltung, der Programmcode, die Datenbankstruktur und die bereitgestellten Texte bleiben, soweit gesetzlich zulässig, geistiges Eigentum des Anbieters oder seiner Lizenzgeber. Gesetzliche Rechte des Kunden an eigenen Inhalten und Diagnosedaten bleiben unberührt.

Nutzungsrechte an erzeugten Batchdateien

Der Kunde erhält an der für ihn erzeugten Batchdatei ein einfaches, nicht ausschließliches Recht, sie für den vorgesehenen Diagnosezweck innerhalb der eigenen Organisation sowie im Rahmen autorisierter IT-Dienstleistungen für Kunden zu speichern, auszuführen und nach diesen Bedingungen weiterzugeben. Auch entgeltliche IT-Supportleistungen für autorisierte Kunden sind zulässig. Ohne zusätzliche ausdrückliche Vereinbarung sind der Weiterverkauf oder die Weiterlizenzierung der Software oder des Dienstzugangs sowie die Bereitstellung als eigenständiger konkurrierender Dienst nicht erlaubt. Die Entfernung des Tokens oder Veränderungen zur Umgehung von Schutzmechanismen sind nicht gestattet.

Haftung

Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere dem Produkthaftungsrecht, bleibt unberührt. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur für den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen, soweit ein solcher Ausschluss gesetzlich zulässig ist. Der Kunde bleibt für die Berechtigung der Diagnose, die Auswahl der Prüfungen und die Verwendung der Ergebnisse verantwortlich.

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung. Der Kunde muss bei der Weitergabe und Ausführung der Batchdatei seine eigenen datenschutzrechtlichen Pflichten gegenüber Endanwendern und sonstigen betroffenen Personen beachten.

Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter Diagnosedaten im Auftrag des Kunden verarbeitet und die Voraussetzungen einer Auftragsverarbeitung erfüllt sind, ist vor Beginn der betreffenden Verarbeitung ein geeigneter Vertrag nach Art. 28 DSGVO erforderlich. Die vorgesehenen Informationen und der AV-Vertrag werden auf der Seite AV-Vertrag bereitgestellt. Der Kunde darf den Dienst für solche Verarbeitungen erst einsetzen, wenn die erforderlichen vertraglichen und organisatorischen Voraussetzungen geklärt sind.

Sperrung und Kündigung

Der Kunde kann die Beendigung seines Benutzerkontos über die Kontolöschfunktion im Profil selbst einleiten. Zur Absicherung wird ein zeitlich begrenzter Bestätigungslink an die hinterlegte E-Mail-Adresse gesendet. Erst die ausdrückliche abschließende Bestätigung auf der verlinkten Seite löst die endgültige Löschung aus. Bei erfolgreichem Abschluss werden das Konto und die ihm zugeordneten Diagnosedaten einschließlich gespeicherter Diagnose-Dateien und zugehöriger Datenbankdaten innerhalb der Anwendung gelöscht. Eine Wiederherstellung des gelöschten Kontos innerhalb der Anwendung ist nicht vorgesehen. Die Löschung erfasst keine auf Nutzergeräten vorhandenen Kopien, bereits versandten E-Mails, technischen Server- oder Mail-Logs oder bestehenden Hosting-Backups. Gesetzliche Pflichten, insbesondere gegebenenfalls bestehende Aufbewahrungspflichten, bleiben unberührt. Anfragen zur Kontobeendigung oder Datenlöschung können auch an den Anbieter gerichtet werden. Der Anbieter darf den Zugang bei erheblichem Verstoß gegen diese Bedingungen, bei Sicherheitsrisiken oder zum Schutz des Dienstes vorübergehend sperren. Zwingende gesetzliche Rechte zur Kündigung oder Sperrung bleiben unberührt.

Änderungen des Dienstes

Der Anbieter darf Funktionen, technische Abläufe und unterstützte Prüfungen weiterentwickeln, ändern oder einstellen, soweit dies sachlich gerechtfertigt ist. Änderungen werden unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen der Kunden umgesetzt. Für bereits erzeugte Batchdateien kann die technische Kompatibilität nach Änderungen nicht garantiert werden.

Änderungen der Nutzungsbedingungen

Der Anbieter kann diese Nutzungsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies zur Anpassung an Gesetzesänderungen, neue technische Abläufe oder eine Änderung des Dienstes erforderlich ist. Wesentliche Änderungen werden dem Kunden in angemessener Weise mitgeteilt. Soweit eine erneute Zustimmung erforderlich ist, kann die weitere Nutzung von ihrer Abgabe abhängig gemacht werden.

Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Verwandte rechtliche Informationen

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