Linux

Linux-Diagnose für IT-Support

admin-tools erzeugt ein individuelles Bash-Skript für ausgewählte System-, Netzwerk- und WLAN-Prüfungen. Windows und Linux verwenden getrennte Diagnosewege mit jeweils eigenen Befehlen und Auswertungen.

Beispielauswertung ansehen

Die statische, vollständig fiktive Linux-Beispielauswertung ist frei zugänglich: ohne Konto, Skriptausführung oder Upload.

Linux-Beispielauswertung

Bei diesen Supportfällen können Prüfungen Hinweise liefern

DNS oder Hostnamen

Namensauflösung mit getent sowie DNS-Abfragen mit dig oder nslookup zeigen, ob ein gewählter Name aufgelöst wird. Die DNS-Konfiguration wird ebenfalls erfasst.

Routing und Netzwerkpfad

IPv4- und IPv6-Routen sowie antwortende Stationen aus tracepath oder traceroute können den lokalen Netzweg zu einem Ziel sichtbar machen.

TCP-Dienst nicht erreichbar oder langsam

Eine TCP-Prüfung misst die Verbindung zu einem gewählten Host und Port; Verbindungsfehler, Zeitüberschreitungen und Laufzeiten werden protokolliert. Ein Befund behebt nichts und bestimmt allein keine sichere Ursache.

Ein fehlgeschlagener Test kann auch durch Filter, Gegenstellen oder vorübergehende Netzbedingungen entstehen. Er ist allein kein Beweis für einen Defekt.

Ratgeber: Linux-DNS-Probleme systematisch eingrenzen

Ablauf einer echten Diagnose

  1. AnmeldenEin Konto ist nötig, um die echte Diagnose einzurichten und das Skript zu erhalten.
  2. Prüfungen auswählenPrüfungen, Ziele und die Uploadart manuell oder automatisch festlegen.
  3. Skript prüfen und ausführenLies admin-tools_Linux.sh vor dem Start und führe es auf Linux als normaler Benutzer aus: bash admin-tools_Linux.sh.
  4. Log übertragenManuell bleibt die Logdatei zunächst lokal und wird danach über „Auswertungen“ hochgeladen. Automatisch sendet das Skript sie per HTTPS und löscht sie erst nach bestätigter erfolgreicher Antwort; sonst bleibt sie lokal erhalten.
  5. Ergebnis ansehenNach der serverseitigen Verarbeitung erscheint die Auswertung in der Ergebnisliste.

Technische Voraussetzungen

Benötigt werden Linux, Bash und Python 3.8 oder neuer. Das Skript läuft als normaler Benutzer; eine Ausführung als root wird abgelehnt. Es installiert keine Pakete und nimmt keine dauerhaften Änderungen vor. Die ausgewählten Prüfungen laufen nacheinander und schreiben eine lokale Logdatei. Einzelne Befehle können je nach Distribution, installierten Werkzeugen und Berechtigungen nicht verfügbar sein.

Prüfungen im Detail

System und Hardware

  • LaufwerksspeicherGesamt- und verfügbarer Speicher je lokalem Dateisystem als Momentaufnahme; Netzwerk- und virtuelle Dateisysteme werden ausgelassen.
  • ArbeitsspeicherGesamt-RAM und MemAvailable sowie getrennte Swap-Werte, soweit verfügbar.
  • CPU-AuslastungSystemweite CPU-Auslastung über ungefähr fünf Sekunden aus Kernelzähler-Differenzen; keine Prozessdetails. Eine kurze Spitze belegt keine dauerhafte Last.
  • SystemlaufzeitLaufzeit und, falls in /proc/stat vorhanden, letzter Systemstart als UTC-Zeitpunkt.
  • Inode-BelegungGesamte, freie und belegte Inodes lokaler Dateisysteme. Fehlende Inodes können neue Dateien verhindern, obwohl noch Speicherplatz frei ist.
  • SystemComputername, Systemversion, Kernel, CPU, Arbeitsspeicher und ausführender Benutzer.
  • Prozesse und TreiberProzesse ohne Kommandozeilenargumente sowie Kernelmodule und PCI-Treiberzuordnungen.
  • Kernelmodule und PCILiest geladene Kernelmodule sowie PCI-Geräte und ihre Treiberzuordnungen. Je nach Berechtigung oder installierten Werkzeugen kann die Ausgabe fehlen.

Netzwerk und Verbindungen

  • NetzwerkFreigaben, Adapter, IP-Adressen, DNS-Konfiguration, Routing, Verbindungen und Nachbartabelle.
  • Routing IPv4 und IPv6Liest getrennte IPv4- und IPv6-Routingtabellen. Die Tabellen zeigen lokale Netzwege und können interne Netzstruktur offenlegen.
  • TCP- und UDP-VerbindungenLiest aktive TCP- und UDP-Endpunkte mit ss. Prozessdetails können ohne ausreichende Rechte fehlen.
  • Proxy-UmgebungEs wird nur geprüft, ob relevante Proxy-Umgebungsvariablen gesetzt sind; Werte und Zugangsdaten werden nicht ausgelesen.

DNS und Erreichbarkeit

  • ErreichbarkeitPing, Namensauflösung, DNS-Abfrage, Traceroute und TCP-Portprüfung. Diese Prüfungen können Netzwerkverkehr erzeugen.
  • HTTP-/HTTPS-ErreichbarkeitPrüft nur ausdrücklich konfigurierte URLs mit HEAD und begrenztem GET-Fallback. Status und Laufzeit werden erfasst, keine Antwortinhalte, Cookies oder vollständigen Header. 401/403 bedeutet: Dienst antwortet, Zugriff eingeschränkt.
  • TLS-ZertifikatPrüft HTTPS mit regulärer Vertrauens- und Hostnamenvalidierung sowie SNI. Die Zertifikatsprüfung wird nicht umgangen; einzelne Zertifikatsdetails können bei Fehlern nicht verfügbar sein.
  • IPv4-/IPv6-VergleichLöst A- und AAAA-Adressen auf und führt je Adressfamilie gleich viele begrenzte TCP-Versuche aus. Ein fehlender AAAA-Eintrag oder lokale IPv6-Unterstützung ist allein kein Fehler.
  • DNS mit dig oder nslookupFührt eine DNS-Abfrage aus. Fehlt dig, wird nslookup versucht; fehlen beide Werkzeuge, wird die Prüfung als nicht verfügbar ausgewiesen.

WLAN

  • WLANNetworkManager-Geräte, vorhandene Scanergebnisse, Treiberfähigkeiten, Adapter und Profilnamen.
  • WLAN-Fähigkeiten und ProfileLiest Treiberfähigkeiten, WLAN-Adapter sowie Namen und Typen von NetworkManager-Profilen. Passwörter werden nicht abgefragt.

Daten und Grenzen

Je nach Auswahl können unter anderem Hostname, Linux-Version, Kernel, CPU, Arbeitsspeicher, Benutzername, Prozessnamen, IP-Adressen, DNS-, Routing-, Verbindungs- und Nachbardaten, ausdrücklich konfigurierte HTTP(S)-Ziel-URLs mit Antwortstatus und Laufzeit, TLS-Gültigkeitszeitraum und Validierungsergebnis, A-/AAAA-Auflösung sowie TCP-Ergebnisse je Adressfamilie, Traceroute-Stationen, Kernelmodule, PCI-Geräte sowie WLAN-Scanergebnisse und NetworkManager-Profilnamen verarbeitet werden. HTTP-Antwortinhalte, Cookies und vollständige Header werden nicht protokolliert. Zugangsdaten, Querystrings und Fragmente sind für HTTP(S)-Ziele nicht zugelassen. WLAN-Passwörter, Proxy-Zugangsdaten und Prozesskommandozeilen werden von der Linux-Diagnose nicht abgefragt.

Fehlende Werkzeuge, eingeschränkte Rechte und Zeitüberschreitungen werden als technische Einschränkungen ausgewiesen. Ein fehlgeschlagener Ping oder eine abgelehnte TCP-Verbindung beweist allein keinen Fehler des untersuchten Systems. Die vollständigen Angaben zur Verarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung.

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