Welche Daten werden an die KI übermittelt?
Diese Seite beschreibt die Informationsversion 2026-09-28-v6 für die Einwilligung zur KI-Nutzung. Der aktuell ausgewählte Anbieter ist Perplexity Agent API (Modell: perplexity/sonar).
Voraussetzungen und Berechtigung
Die KI-Nutzung ist optional und nur möglich, wenn der Betreiber dein Konto administrativ für die KI-Funktion freigeschaltet hat und zusätzlich eine aktive, aktuelle Einwilligung zur KI-Nutzung vorliegt. Freischaltung und Einwilligung sind zwei getrennte Voraussetzungen. Eine Einwilligung umfasst Erstanalyse und spätere Rückfragen für den hier beschriebenen Anbieter und Informationsstand; sie ersetzt nicht die Prüfung, ob du oder deine Organisation zur Übermittlung der enthaltenen Daten berechtigt bist.
Erstanalyse
Die Anwendung sendet an den Perplexity Agent-API-Endpunkt ein JSON-Payload mit dem Modell perplexity/sonar, einer Instructions-Anweisung und dem strukturierten Diagnosekontext als Input. Der Kontext enthält die erfassten Diagnosewerte einschließlich systemweiter CPU-Messungen und Systemlaufzeit, Befunde, Prüfdaten und Ping-Messwerte. Wenn vorhanden, wird zusätzlich ein durch die Anwendung redigierter Rohlog mit höchstens 100.000 Zeichen einbezogen; bei der Eingabebudget-Kompaktierung kann er entfallen. Die Anfrage enthält außerdem technische Referenzen für die Ergebnisdarstellung sowie eine interne Auftragskennung. Werkzeuge, Websuche, URL-Abruf, Sandbox, MCP, Modell-Fallback und serverseitiger Gesprächszustand werden von der Anwendung nicht angefordert.
Folgefragen
Eine Folgefrage sendet die lokal gespeicherte und für den Dialog begrenzte KI-Analyse, einen begrenzten Diagnosekontext ohne den Rohlog und ohne ausdrücklich ausgeschlossene Geheimnisfelder, bis zu 20 gespeicherte abgeschlossene Dialogbeiträge sowie die neue Eingabe als unbestätigte Nutzerangabe. Texte werden erneut redigiert und gekürzt; die automatische Redigierung kann Inhalte übersehen. Die Folgefrage wird nur nach einer erneuten serverseitigen Prüfung der aktuellen Einwilligung und der administrativen Freischaltung an den Anbieter übermittelt.
Anbieter, Zweck und Drittland
Anbieter ist die Perplexity Agent API unter https://api.perplexity.ai/v1/agent. Zweck ist die technische Einordnung der ausgewählten Diagnose und die Unterstützung bei Rückfragen. Perplexity gibt an, Recheninfrastruktur in Nordamerika zu nutzen; eine Verarbeitung außerhalb des EWR ist daher möglich. Der Betreiber kann den konkreten Verarbeitungsort einer einzelnen Anfrage, weitere technische Verarbeitungsschritte und Änderungen an der Anbieterinfrastruktur nicht selbst vollständig feststellen oder dauerhaft garantieren.
Aufbewahrung und Training
Perplexity veröffentlicht Angaben zu Verarbeitung, Aufbewahrung, Modelltraining und Infrastruktur. Die für die Chat-Completions-API veröffentlichten Angaben zu Nichtaufbewahrung und Nichtverwendung für Modelltraining werden hier nicht als Zusage für diesen Agent-API-Einsatz übernommen; ob sie für diesen Endpunkt und dieses Modell gelten, ist gesondert zu prüfen. Abrechnungs- und technische Metadaten können dennoch erfasst werden. admin-tools steuert die internen Abläufe von Perplexity nicht, kann sie nicht vollständig prüfen und garantiert sie nicht dauerhaft. Die veröffentlichten API-Bedingungen von Perplexity beziehen das DPA ein. Das DPA enthält Regelungen zu Standardvertragsklauseln und nennt die Möglichkeit eines separaten Abschlusses auf Anfrage. Für dieses Standard-API-Projekt ist keine abschließende projektspezifische datenschutzrechtliche Freigabe aus diesen allgemeinen Anbieterunterlagen abzuleiten.
Metadaten und Speicherorte
admin-tools steuert die Auswahl und Aufbereitung des Payloads, die serverseitigen Freischaltungs- und Einwilligungsprüfungen sowie die lokale Speicherung. Der exakte JSON-Anfragetext ohne Authorization-Header und der Payload-Snapshot werden in der konfigurierten lokalen Datenbank gespeichert. Eine vollständig gültige Format-3-Providerantwort wird als lokal validierte Auswertung gespeichert und angezeigt. Bei einer teilweise gültigen Format-3-Antwort speichert und zeigt die Anwendung nur die auf einzeln belegte Befunde gefilterte Auswertung mit einem Hinweis auf die Unvollständigkeit. Eine vollständig ungültige Providerantwort kann zur Fehlerdiagnostik als Providertext gespeichert werden, wird aber nicht als Analyse angezeigt und nicht an Folgefragen übermittelt. Dialogbeiträge werden lokal gespeichert. Diese KI-Daten folgen den Löschregeln der zugehörigen Diagnose und werden bei deren erfolgreicher Löschung über die vorgesehenen Datenbankkaskaden entfernt. Perplexity kann nach eigenen Angaben Anfrage-, Abrechnungs-, Sicherheits- und Nutzungsmetadaten verarbeiten. Die Anwendung steuert oder verifiziert die internen Speicher- und Infrastrukturabläufe des Anbieters nicht.
Widerruf und Risiken
Der Widerruf im Profil sperrt neue Analysen, Folgefragen und noch nicht an Perplexity gesendete Aufträge vor dem Anbieteraufruf. Bereits lokal gespeicherte Analysen und Dialoge bleiben lesbar und unterliegen den dokumentierten lokalen Aufbewahrungs- und Löschregeln. Redigierung ist keine Anonymisierung: Diagnosewerte, freie Texte und Metadaten können weiterhin dich, andere Personen, Geräte oder interne Systeme sowie vertrauliche Zusammenhänge betreffen. Die automatische Redigierung kann solche Inhalte übersehen. Auch KI-Antworten können falsch, unvollständig oder veraltet sein und müssen vor Maßnahmen geprüft werden. Die reguläre Diagnose und Auswertung bleibt ohne KI nutzbar. Die Anbieterangaben können sich ändern; deshalb bindet die Anwendung jede Einwilligung an Anbieter und unveränderliche Informationsversion.